Der junge Mann bewies exzellentes Zeitmanagement: Erst flüchten, dann zurückkommen, sich stellen und alles wieder gutmachen. In Zeiten von Fachkräftemangel brauchen wir mehr von diesen Multitaskern! Die Staatsanwaltschaft kann sich bereits die Urkunde für den "Tatort-Cleanup-Spezialist des Monats" ausdrucken.
Die 16-Jährige auf dem Moped, die nach dem Crash per Rettungshubschrauber abtransportiert wurde, war wohl weniger begeistert von der Show. Aber hey, sie bekam wenigstens einen kostenlosen Rundflug über die Steiermark geschenkt - da zahlt man sonst gut und gerne ein paar Hundert Euro für so eine Sightseeing-Tour.
Die Polizei war wohl ganz hin und weg von der Ehrlichkeit des 26-Jährigen, der nach kurzem In-sich-Gehen und einer gemütlichen Spritztour durch die Landschaft beschloss, doch noch Verantwortung zu übernehmen. Ein echter Gewinn für die Gemeinschaft! Wenn nur alle Verkehrssünder so vernünftig wären und nach getaner Tat brav zur Polizei zurückkämen, hätten wir bald eine neue Trend-Sportart: "Hindernislauf mit Alkohol-Parcours".
Die Sicherstellung beider Fahrzeuge durch die Staatsanwaltschaft ist nur der logische nächste Schritt. Wer weiß, vielleicht eröffnet man daraus sogar ein Museum: "Spektakuläre Verkehrsunfälle und ihre Nachwirkungen - eine interaktive Ausstellung". Eintritt frei für alle, die schon mal mit Alkohol am Steuer erwischt wurden.
Am Ende bleibt die Erkenntnis: Wer sich nach einem Unfall erstmal eine kleine Auszeit gönnt, um die Lage zu sondieren, hat die besten Chancen, danach gestärkt zurückzukommen. Das nennt man wohl "kreative Problemlösung" im Straßenverkehr. Prost!