Wahldebakel stürzt SPD in Freiluft-Feeling
Nach der Wahl-Katastrophe in Rheinland-Pfalz verlegt die SPD ihre Krise kurzerhand ins Freie – Blumensträuße werden nicht mehr an Parteichefs, sondern an Windlichter verteilt.
Nach der Wahl-Katastrophe in Rheinland-Pfalz verlegt die SPD ihre Krise kurzerhand ins Freie – Blumensträuße werden nicht mehr an Parteichefs, sondern an Windlichter verteilt.
Satire über die angebliche "Revolution" der Sportwetten-Apps, die Wettenden zu digitalen Mönchen macht, die ständig auf den Bildschirm starren und auf das große Wunder des Wettgewinns hoffen. Die mobile App wird als neues Allheilmittel dargestellt, das flexibles Sitzen auf der Couch als höchste Form der Freiheit propagiert.
Satire über die absurd wachsende Industrie von Sportwetten-Anbietern mit „Lizenz“ und „PayPal“, die mehr Marketing-Genie als Mathematik beherrschen.
Satire über eine Seniorin, die in Sri Lanka plötzlich von Soldaten umzingelt wird und daraufhin ihre Urlaubsgewohnheiten überdenkt. Mit boshaft-trockener Ironie wird die Verquickung von Weltpolitik und Tourismus vorgeführt.
Satire ueber die angebliche Wettsucht in Oesterreich, wo angeblich jede Bundeslaenderin und jeder Bundeslaender bereits um die 37 Wettkonten bei ominoesen Anbietern mit Namen wie "Boomerang Bet" oder "Pistolo" unterhalten soll. Der Text stellt absurde Kausalitaeten her, in denen die Bundesregierung offenbar die neue Gelddruckerei mit Sportwetten als fiskalischer Innovation entdeckt hat, waehrend die Wettsucht offenbar ganze Dorfvereine und Dorfbuergermeister in die Knie zwingt.
Satire über einen angeblichen Wettanbieter-Ranking-Artikel, der in Österreich längst zum Ahnungslosen-Club zählt
Nach seinem emotionalen Heimkehrer-Statement wusste Stürmer Marcel Witting nicht mehr, wo er war. Im Halbschlaf griff er zur Fernbedienung und stellte die Eishalle auf gemütliche 24 Grad.
Satire auf den Hilfswerksstreit. UNRWA-Chef Lazzarini pocht auf seine Rolle als "wichtigste Ressource" für den Wiederaufbau. Die UNO will wieder als Hauptakteur auftreten - ob die Palästinenser das wollen, ist eine andere Frage.
Satire über Gemeindeetikette und politische Gratulationstouristik. In Seebenstein wird selbst der 90. Geburtstag zur Inszenierung, bei der Bürgermeisterin und Vizebürgermeister persönlich gratulieren - inklusive der Frage, ob Geburtstagsbesuche bald als erneuerbare Energiequelle anerkannt werden könnten.
Satire ueber den oesterreichischen Handelsrummel rund um die Ostertage. Eine Glücksrad-Aktion, bei der Kunden ihre eigenen Rabatte erdrehen koennen, wird zur Metapher fuer den Zufall im Konsumleben. Landring verwandelt seine Lagerhaeuser in Hasen-Disneylands mit der verfuehrerischen Aussicht auf Osterkörbe als Hauptgewinn.
Satire. Der legendäre St. Veiter Heurige schließt offenbar nach Ostern für immer. Die Betreiber bestätigten dies nicht, machten aber deutlich: Danach könne man nicht mehr "mit den Nerven haushalten". Man plane stattdessen einen dauerhaften Betrieb im Keller des nächsten Leichenschauhauses.
Satire über einen Heurigenbetrieb, der offenbar saisonal arbeitet - aber nur für 11 Tage im Jahr. Ein Besuch, der wie eine Schatzsuche klingt, bei der der Schatz nur auf der Speisekarte existiert.
In einer absurden Satire wird die Weinbau-Familie Herzog zum globalen Diktator mit Wein als Waffe. Die satirische Erzählung übertreibt den provinziellen Winzergroßenwahn zu einem Witz über Machtmissbrauch im Weinbau.