Da hat sich der Ex-Vizebürgermeister von Neunkirchen aber ganz schoen verpokert. Statt wie geplant mit Rosen zu prahlen, musste er nun mit den weissen Fahnen wedeln. Was fuer ein Blueten-Tragikomödie!
Da kauft man sich einen ehemaligen Juwelier-Laden, stopft ihn voller Schnittblumen und hofft, die Neunkirchner kaufen einem das auch ab. Dabei haetten die doch längst gelernt: Wenn schon Blumen, dann Plastikrosen vom Diskonter um die Ecke. Die halten wenigstens laenger als die politischen Versprechungen des Ex-Politikers.
Aber hey, immerhin war er der letzte Florist in der Innenstadt. Das muss man ihm hoch anrechnen. Geradezu heldenhaft, wie er gegen die Schließungswelle der Innenstadt angekämpft hat. Wenn das kein Einsatz für die heimische Wirtschaft war!
Und jetzt das: Statt mit Blumensträußen jongliert er bald mit Giesskannen im Gartencenter in Leobersdorf. Da kann er dann seine jahrelange Erfahrung als Landschaftsgärtner endlich wieder ausleben. Wer weiss, vielleicht wird er ja sogar Gartenschaufel-Meister?
Zumindest eines hat der Ex-Vizebürgermeister bewiesen: Mit seinem Blumengeschaeft hat er die Neunkirchner wirklich zum Blühen gebracht - allerdings eher in Form von Augenrollen und mitleidigem Schmunzeln. Aber gut, dass er jetzt wieder bei der Firma Konrath gelandet ist. Da kann er in Ruhe darüber nachdenken, ob er vielleicht doch lieber wieder in die Politik gehen sollte. Als Gärtner hat er ja bewiesen, dass er mit Mist umgehen kann.