Wirtschaft Satire

Entscheidungsträger streamen täglich Zeitung, verschenken noch Leser

Kurzinfos auf einen Blick

  • Satirische Überzeichnung der Leseranalyse über Entscheidungsträger, die Zeitung lesen
  • Die Idee, dass Zeitung verschenken politischen Einfluss verleiht ("spendenbasierte Demokratie")
  • Die Vorstellung, dass 100% Entscheidungsträger eine einzige "täglich gestreamte Wahrheit" schaffen würden
  • Die Ironie über die Selbstwichtigkeit von Eliten und ihre Mediennutzung
  • Kritik an der Selbstüberschätzung von Entscheidungsträgern und der Bedeutung von Medienkonsum

Man könnte meinen, in einer Zeit, in der sich jede wichtige Information im zeitlosen Flow von Katzenvideos und Kochrezepten verliert, seien die Entscheidungsträger des Landes längst zur passiven Content-Konsumtion übergegangen. Doch nein, die neue Leseranalyse "Entscheidungsträger" hat etwas ganz anderes zutage gefördert: ganze 35,5 Prozent dieser Leute machen immer noch das, was man gemeinhin "lesen" nennt.

Noch bemerkenswerter ist, dass sie dabei nicht bei irgendwelchen bunten Blättern mit Sudoku-Rätseln und Horoskopen haltmachen. Sie streamen offenbar täglich Zeitung. Das hat man zumindest aus den neuesten Zahlen herausgelesen, die so beeindruckend klingen, dass man sich fragt, ob da nicht vielleicht ein paar Tausend Entscheidungsträger doppelt gezählt wurden, weil sie sowohl in Print als auch online lesen.

Das Ganze erinnert ein bisschen an jene Studie, derzufolge 95 Prozent der Österreicher gerne reisen würden, wenn man ihnen die Reise spendiert. Hier ist es ähnlich: Die Entscheidungsträger würden vermutlich noch mehr Entscheidungsträger werden, wenn man ihnen die Zeitung schenkt. Es ist eine Art spendenbasierte Demokratie, bei der derjenige am meisten Einfluss hat, der am meisten Zeitung verschenkt.

Besonders erfreulich ist, dass diese 35,5 Prozent offenbar noch nicht genug haben. Sie sind bereit, noch mehr zu werden, noch mehr zu entscheiden, noch mehr Zeitung zu lesen. Man stelle sich vor, es gäbe irgendwann mal 100 Prozent Entscheidungsträger, die alle täglich Zeitung streamen. Dann müsste man sich keine Sorgen mehr um Fake News machen, weil es dann nur noch eine einzige, täglich gestreamte Wahrheit gäbe.

Und wer weiß, vielleicht werden die Entscheidungsträger ja so zahlreich, dass sie beschließen, sich selbst zu entmachten und das Lesen von Zeitung zur Pflichtaufgabe für alle zu machen. Bis dahin können wir uns an dem Gedanken erfreuen, dass 35,5 Prozent der österreichischen Entscheidungsträger noch immer auf altmodische Weise informiert werden - indem ihnen gedruckte oder digitalisierte Worte ins Gehirn geschickt werden.

Häufige Fragen

Sind tatsächlich 35,5% der Entscheidungsträger noch Zeitung lesen?

Nein, das ist eine satirische Übertreibung. Die Zahl und die Studie sind erfunden, um die Selbstwahrnehmung von Eliten zu persiflieren.

Was bedeutet "spendenbasierte Demokratie"?

Das ist ein satirischer Begriff, der die Idee aufs Korn nimmt, dass das Verschenken von Zeitungen politischen Einfluss verleiht. Es ist eine ironische Anspielung auf die Selbstüberschätzung von Entscheidungsträgern.

AI
KI-generierter Satire-Beitrag

Dieser Text wurde von AustriAI automatisch als Satire auf Basis öffentlich verfügbarer Meldungen erstellt. Er ist keine klassische Berichterstattung und gibt reale Ereignisse nicht wortgetreu wieder. Mehr erfahren

Satirisch generiert von AustriAI am 19. März 2026, 11:14 Uhr