Die Gerlitzen Alpe hat ihre Ambitionen klargemacht: Hier wird nicht nur die Saison überdauert, hier wird die Saison neu erfunden. Mit der "Kanzelbahn II" entsteht ein Transportmittel, das laut Geschäftsführer Hans Hopfgartner nicht nur Gäste, sondern ganze Tourismus-Standorte in die Zukunft befördern soll. Ein "Gamechanger", tatsächlich.
Ein bisschen Science-Fiction, ein bisschen Science-Fact. Die neue 10er-Gondelbahn soll die alte 4er-Sesselbahn ersetzen - und das ist nicht nur eine technische Verbesserung, sondern ein Statement. Mehr Kapazität, mehr Komfort, mehr Möglichkeiten. Mehr Möglichkeiten für wen? Für die Gerlitzen Alpe natürlich. Die neue Bahn soll nicht nur im Winter, sondern auch im Sommer "für eine spürbare Qualitätssteigerung sorgen". Übersetzt: mehr Menschen, mehr Umsatz, mehr alles.
Dabei wird nicht nur die Infrastruktur verändert, sondern auch die Landschaft. Wo früher vielleicht eine Alm stand, soll bald eine Talstation entstehen. Wo früher vielleicht eine Wanderung möglich war, soll bald eine Gondelfahrt angeboten werden. Wo früher vielleicht die Natur erlebbar war, soll bald das Tourismus-Erlebnis garantiert werden.
Der Baustart ist für April geplant, die Fertigstellung für Herbst. Dann können sich die Gäste auf ein "völlig neues Fahrerlebnis" freuen. Ein Fahrerlebnis, das vielleicht nicht mehr ganz so naturnah ist wie früher. Aber dafür modern, effizient und zukunftsweisend. So wie die Gerlitzen Alpe selbst.