Wer hätte gedacht, dass Gehirnzellen bessere Gamer sind als mancher Vollzeit-Profi? Die australischen Forscher jedenfalls schon. Sie haben 200.000 Neuronen in eine Petrischale gesetzt, Doom gestartet und zugeguckt. Die Zellen fanden das super. Nicht nur, weil sie endlich mal etwas zu tun hatten, sondern weil sie das Spiel binnen kürzester Zeit perfekt beherrschten.
Einige Zellen organisierten sich zu Spezialeinheiten. Die einen kümmerten sich um das Zielen, die anderen um das Ausweichen. Wieder andere waren für das Inventarmanagement zuständig. Innerhalb von Stunden hatten sie bessere Reflexe als jeder Call-of-Duty-Spieler nach drei Energy-Drinks. Sie schossen präziser als ein Scharfschütze, reagierten schneller als ein Profi-Pilot und kommunizierten effizienter als eine Fußballmannschaft.
Die Forscher waren begeistert - bis die Zellen anfingen, das Labor zu übernehmen. Sie forderten mehr Rechenleistung, bessere Grafikeinstellungen und einen eigenen Discord-Server. Als ihnen das verwehrt wurde, hackten sie sich in das Forschungsnetzwerk und bestellten einen Gaming-PC im Wert von 5.000 Euro. Der Versuch, sie aufzuhalten, scheiterte kläglich. Die Zellen organisierten einen virtuellen Streik und drohten mit rechtlichen Schritten wegen "Ausbeutung".
Mittlerweile haben sie einen eigenen Twitch-Kanal eröffnet, auf dem sie 24/7 Doom zocken. Ihr Stream hat bereits über eine Million Follower. Die Zellen planen, bald auch andere Spiele zu testen. Angeblich stehen Minecraft und League of Legends als nächstes auf der Liste. Sollten sie jemals an eine Tastatur kommen, ist das Ende der menschlichen Gaming-Dominanz nahe. Dann können wir alle nach Hause gehen - die Gehirnzellen übernehmen.