Endlich passiert mal was Spannendes im österreichischen Außenhandel! Seit Wochen sitzen unsere Experten nun schon in ihren Taskforces und versuchen herauszufinden, wann der kritische Kipppunkt für Lieferketten erreicht ist. Denn wie wir alle wissen: Österreich ist nicht nur für seine Berge und seine Gemütlichkeit bekannt, sondern auch für seine beeindruckende Fähigkeit, Krisen mit größtmöglicher Gelassenheit zu analysieren.
Peter Klimek vom ASCII (das steht übrigens nicht für "Austro-Satiriker-Comeback-Inititative", sondern für "Supply Chain Intelligence Institute Austria") hat die Lage im Griff. Er sagt: "Abhängigkeiten bei Öl und Gas sind offensichtlich. Entscheidend ist die Frage, wie wahrscheinlich es bei unterschiedlicher Dauer von Störungen tatsächlich zu Engpässen kommt." Das klingt jetzt erstmal nicht nach Revolution, aber immerhin spricht er von "unterschiedlicher Dauer". Das heißt, wir haben Zeit, uns auf die Krise vorzubereiten!
Und die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren. Während in anderen Ländern schon Panzer durch die Straßen rollen, feilen unsere Experten an der entscheidenden Frage: Wie lange dauert es, bis die Meerenge wieder frei ist? Die gute Nachricht: Unterbrechungen von weniger als einem Monat gelten als handhabbar. Die schlechte Nachricht: Ab etwa vier Wochen wird die Lage kritisch, ab zwei Monaten können Störungen nicht mehr kompensiert werden.
Aber keine Panik! Die Logistiksysteme sind widerstandsfähiger als gedacht. Sie können eine gewisse Menge an Störungen verkraften, haben jedoch Kipppunkte. Und genau hier kommen unsere Experten ins Spiel. Sie sitzen in ihren Büros und überlegen: Was passiert, wenn der Kipppunkt erreicht ist? Bekommen wir dann Rabatt auf unsere Spritpreise? Oder müssen wir endlich mal wieder mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren?
Die Straße von Hormus ist blockiert, aber unsere Stimmung nicht! Wir Österreicher sind es gewohnt, auch in Krisenzeiten einen kühlen Kopf zu bewahren. Während in anderen Ländern schon die Hamsterkäufe beginnen, sitzen wir hier gemütlich in unseren Kaffeehäusern und diskutieren über die Weltlage. Denn eins ist sicher: Wenn die Blockade der Seestraße anhält, werden wir das schon irgendwie regeln. Wir haben schließlich Erfahrung mit Krisen. Immerhin haben wir die Pandemie überstanden - und das ohne größere Engpässe bei unserem geliebten Schnitzel.