Der KAC hat in seiner Eishockey-Serie die naechste Runde erreicht und bewiesen, dass auch in Tirol der Puck noch rollt - oder besser gesagt: gleitet. Waehrenddessen musste der HCB Südtirol die Heimreise antreten, offenbar weil die Südtiroler die Grundregel "ohne Puck kein Tor" nicht begriffen hatten.
Innsbruck sorgte unterdessen fuer Aufsehen, als die Haie waehrend eines Spiels plötzlich die Eisflaeche verliessen und mit Pinguinen zurueckkehrten. "Wir haben die Zukunft des Eishockeys erfunden", erklärte der Innsbrucker Trainer stolz. "Pinguine brauchen keine Schlittschuhe, keinen Schläger und koennen nicht foulen. Das ist die nachhaltige Variante des Sports."
Die Liga reagierte perplex. "Wir haben Regeln für Eishockey, nicht für Eispinguin", sagte ein Sprecher. Die Innsbrucker reagierten beleidigt: "Ihr seid einfach zu traditionsverhaftet für Innovation." Man denke nun darueber nach, eine eigene Liga fuer "Entwicklungs-Eishockey" zu gruenden.
In der Kabine des KAC wurde der Sieg mit Kaviar gefeiert - zumindest behauptete das jeder gegenueber der Presse. Tatsaechlich gab es Aufschnittbroetchen vom Discounter, aber das wuerde ja den Kriegerkult schwächen. "Wir sind die Könige der Kälte", sagte der Kapitaen und schwor, auch in der naechsten Runde "mit Zähnen und Zahnstochern" zu kaempfen.
Unterdessen soll der HCB Südtirol angeblich eine Petition gestartet haben, Eishockey um eine "Wärme-Regel" zu erweitern. "Wenn es um null Grad waermer waere, spielen wir viel besser", hiess es. Die Liga erwaegt, dies als erstes Anzeichen von Klimawandel-Leugnung im Sport zu ahnden.
Der wirkliche Skandal des Abends ereignete sich jedoch in der VIP-Loge, als ein angetrunkener Funktionaer versuchte, den Zamboni als persoenlichen Chauffeur zu buchen. "Der hat doch nichts zu tun zwischen den Dritteln", argumentierte er. Das Geraet lehnte jedoch ab und gab an, bereits einen festen Partner zu haben: die Eisflaeche.