Das ist ja wirklich eine erstaunliche Nachricht: Eine "unerwartet kräftige Böe" hat in der Schweiz einen Gondelunfall verursacht. Zumindest das sagt der Seilbahnbauer Garaventa. Man muss schon mal darüber nachdenken, was das bedeutet: Eine Windböe, die so stark ist, dass sie eine ganze Gondel vom Seil reißen kann. Ich meine, ich kenne schon einige starke Winde, aber eine, die eine Gondel einfach so vom Haken reißt? Das ist ja fast schon ein Superheld.
Aber gut, nehmen wir mal an, die Böe war tatsächlich so kräftig. Dann stellt sich die Frage: Warum wurde die Gondel nicht früher vom Seil gerissen? Schließlich fahren Gondeln ja nicht nur bei Windstille. Nein, die Fahrt muss schon etwas turbulenter gewesen sein. Vielleicht war die Böe ja auch einfach nur ein bisschen böse auf die Gondel und hat sie deshalb vom Seil geholt. Wer weiß?
Und dann kommt der Knaller: Der Seilbahnbauer betont, dass die Anlage zum Unfallzeitpunkt in einem technisch einwandfreien Zustand gewesen sei. Aha, also war die Gondel also nicht kaputt? Interessant. Vielleicht war sie ja einfach nur müde und hat sich eine Pause gegönnt. Oder vielleicht wollte sie ja auch einfach mal ausspannen und hat sich deshalb vom Seil gelöst.
Aber gut, nehmen wir mal an, die Gondel war wirklich in Ordnung. Dann bleibt nur noch eine Erklärung: Die Böe war einfach zu stark für die Gondel. Aber warum hat die Böe dann nicht auch andere Gondeln vom Seil gerissen? Warum gerade diese eine? Vielleicht war die Böe ja ein bisschen eifersüchtig auf die Gondel und hat sie deshalb vom Seil geholt. Wer weiß?
Auf jeden Fall ist es gut zu wissen, dass der Seilbahnbauer eine Erklärung hat. Denn wenn die Gondel nicht kaputt war und die Anlage auch nicht, dann muss es ja die Böe gewesen sein. Oder vielleicht war es ja auch einfach nur ein Zufall. Wer weiß? Auf jeden Fall ist es gut zu wissen, dass wir jetzt wissen, was passiert ist. Jetzt können wir alle beruhigt schlafen gehen. Bis zur nächsten "unerwartet kräftigen Böe".