Es war ein kalter Tag im österreichischen Supermarkt-Kühlregal, als die Behörden zusammenschlugen. 40 verdächtige Teigwaren wurden von speziell ausgebildeten Konsumentenschützern festgenommen und zu Verhören abtransportiert. Der Vorwurf: Schwerste Hochverarbeitung und Zutatenverschwörung.
Die Ermittler durchkämmten die Regale systematisch. Zwei Teigwaren verdächtigten sich gegenseitig und wurden in Untersuchungshaft genommen. 23 Verdächtige gaben an, nur als "Mittäter" gehandelt zu haben und wurden auf Bewährung freigelassen. 15 konnten einwandfreie Alibis vorweisen und galten als "gut".
Die Ermittler stießen auf schockierende Details. Ein Tortelloni soll versucht haben, mit seiner Zutatenliste die Ermittler zu verwirren. "Das ist kein normales Essen mehr", erklärte ein Fachmann. "Das ist industrielle Kriminalität."
Besonders brisant: Die Verdächtigen hatten sich offenbar zu einer Hochverarbeitungsgewerkschaft zusammengeschlossen. Ihre lange Zutatenliste war als Tarnung gedacht. "Die haben sich auf Kosten der Konsumenten bereichert", so ein Ermittler. "Und das jeden Tag."
Die Behörden warnen eindringlich: "Solche hochverarbeiteten Verbrecher eignen sich nicht für jeden Tag." Sie empfehlen stattdessen den Griff zu unverdächtigen Lebensmitteln wie frischem Gemüse oder unverpacktem Brot. "Die sind wenigstens ehrlich", so ein Experte.
Der Fall hat auch politische Wellen geschlagen. Die Oppositionsparteien fordern einen Untersuchungsausschuss. "Wir müssen klären, wer hier mit wem unter einer Decke steckt", sagte ein Sprecher. "Und warum das Kühlregal so lange zugemacht hat."
Unterdessen laufen die Ermittlungen auf Hochtouren. Die Behörden prüfen nun auch andere Supermarkt-Regale auf mögliche Komplizen. "Wir werden nicht ruhen, bis wir alle Hochverarbeiter enttarnt haben", versprach ein Sprecher. "Ganz Österreich soll wieder ruhig schlafen können."