In Tirol gibt es ein neues Terror-Problem, und es trägt Fell und Schneidezähne. Die Rede ist natürlich vom Biber, jenem Nagetier, das sich heimlich zum Super-GAU der Landwirtschaft entwickelt hat.
Karl Mages, ein Bauer aus Vils, ist der neue Kronzeuge für das große Biber-Problem. Seine Felder stehen ständig unter Wasser, und wer ist schuld? Nicht der Biber natürlich. Nein, der arme Biber macht ja nur seine Arbeit - nämlich Bäche aufzustauen und die Landwirtschaft zu ruinieren.
Mages schimpft stattdessen auf die Behörden. Die schützen nämlich das Tier und dessen "natürliches" Verhalten. Dabei ist doch klar: Was hat ein Biber in einer modernen Landwirtschaft zu suchen? Der gehört in den Zoo oder auf den Teller, nicht aufs Feld!
Das Problem ist: Der Biber macht seine Sache viel zu gut. Er baut Dämme, wo er will, und sorgt dafür, dass das Wasser dort bleibt, wo es nicht hingehört - nämlich auf den Feldern von Leuten wie Mages. Aber hey, der Biber hat ja auch Hunger. Und was gibt es Leckeres? Genau, Wurzeln und Pflanzen von den Feldern.
Die Lösung ist einfach: Wir müssen den Biber endlich als das erkennen, was er ist - einen landwirtschaftlichen Terroristen. Dann können wir ihn ohne schlechtes Gewissen bekämpfen. Bis dahin müssen sich die Bauern damit abfinden, dass ihre Felder unter Wasser stehen und der Biber sich pudelwohl fühlt.
Also, liebe Behörden, hört auf, den Biber zu schützen! Lasst ihn in Ruhe seine Zerstörungsarbeit verrichten. Und wenn ihr das nächste Mal einen nassen Acker seht, denkt daran: Das ist der Biber, der lacht.