Die Klimakrise zwingt uns alle zum Umdenken - und nirgendwo wird das deutlicher als in Trautmannsdorf. Bei einem gut besuchten Infoabend wurde dort eine revolutionäre Idee präsentiert, die selbst Greenpeace sprachlos macht: Statt gewöhnlicher Bäume und Sträucher sollen künftig magische Einhörner die Grünflächen des Ortes bewachsen.
Der regionale Klimaschutzbeauftragte Herbert Grünsteinkopf erklärte die geniale Idee: "Während herkömmliche Pflanzen allenfalls CO2 binden und Schatten spenden, produzieren Einhörner automatisch Feenstaub, der nicht nur den Boden fruchtbarer macht, sondern auch noch depressiven Gemeinderäten sofort neue Tatkraft verleiht." Die Vorteile seien offensichtlich: Einhörner seien nicht nur nachhaltiger als jedes Bäumchen, sondern könnten zudem bei Bedarf auch als Transportmittel für Gemeindebedienstete genutzt werden.
Kritische Stimmen melden sich natürlich sofort zu Wort. Die FPÖ-Ortsgruppe Trautmannsdorf warnte eindringlich vor "unkalkulierbaren Risiken durch magische Tiere". "Wer garantiert uns, dass diese Einhörner nicht irgendwann anfangen, Steuern zu zahlen oder unser Sozialsystem zu missbrauchen?", fragte der Fraktionsvorsitzende in einer emotionalen Rede. Zudem sei unklar, ob die Tiere überhaupt bereit seien, auf österreichischem Boden ihre Hufe schmutzig zu machen.
Die SPÖ sieht das naturgemäß anders. "Endlich mal ein grünes Projekt, das auch bei unseren Wählern ankommt", frohlockte die Gemeinderätin und bekennende My Little Pony-Fan Gertrude Regenbogen. "Wir haben ja schon jahrelang versucht, mit hippen Themen junge Leute zu erreichen - aber Einhörner? Das ist der Durchbruch!" Sie kündigte an, dass die Partei künftig bei allen Veranstaltungen passende Regenbogen-Mützen tragen werde.
Technische Details sorgen ebenfalls für Diskussionen. Woher genau die Tiere kommen sollen, ist noch unklar. Derzeit prüft die Gemeinde, ob eine Kooperation mit der "Loch im Himmel GmbH" sinnvoll wäre - jener Firma, die schon erfolgreich Regenbogen und Feenstaub produziert. Die Kosten für die Anschaffung und Pflege der Tiere sollen durch den Verkauf von Einhorn-Kot als Premium-Dünger gedeckt werden.
Der Bürgermeister zeigte sich begeistert: "Wir setzen voll auf Innovation und wollen Vorreiter für ganz Österreich sein. Wenn das funktioniert, pflanzen wir beim nächsten Mal noch Einhorn-große Pilze in den Gemeindepark." Skeptiker merkten an, dass die Tiere bei Starkregen vielleicht Probleme mit den Hufen bekommen könnten, aber der Klimaschutzbeauftragte beruhigte: "Bei Einhörnern fließt das Wasser einfach dran vorbei - die sind ja magisch."