Nachdem die japanische Regierungschefin Sanae Takaichi die USA mit einem 40-Milliarden-Dollar-Geschenk überraschte, ist das Weiße Haus in Aufruhr. Nicht etwa, weil Japan endlich mal was Nettes tat - nein, weil sich keiner so recht vorstellen kann, was man mit 40 Milliarden Dollar an Atomreaktoren anfangen soll.
Trump empfing Takaichi mit einem blauen Anzug, der so strahlte wie die Freiheitsstatue bei Nacht - oder wie ein Reaktor, der kurz vor dem Störfall steht. "Das ist der Beginn einer wunderschönen Freundschaft", verkündete er und hielt dabei eine kleine Atom-Statue in der Hand, die Takaichi ihm als Gastgeschenk mitgebracht hatte. "Sieht aus wie die Freiheitsstatue, nur mit mehr Knöpfen und weniger Freiheit."
Takaichi selbst wirkte leicht verwirrt. "Wir dachten, das wäre eine gute Idee", sagte sie und zeigte auf eine Karte mit Tennessee und Alabama. "Da ist ja noch Platz, und die Amis haben so schöne Flüsse, die man bei einem GAU dann beobachten kann."
Die Reaktoren sollen nach Plan als Denkmäler für die "Freiheit der Energie" dienen. Jeder Staat bekommt einen, inklusive einer kleinen Gedenktafel: "Hier stand einst eine Idee, dann kam der GAU." Trump fand das "grandios" und fügte hinzu: "Endlich können wir denen mal zeigen, was echte Freiheit bedeutet - nämlich, dass wir die Strahlung selbst bestimmen."
In Tennessee und Alabama sind die Reaktionen gemischt. Einige Bürger feiern die Reaktoren als Jobmaschine, andere als neue Touristenattraktion. "Endlich was, worauf wir stolz sein können", sagte ein Mann aus Knoxville. "Früher hatten wir nur Country-Musik und Erdnussbutter. Jetzt haben wir auch noch Atomstrom."
Die Japaner selbst haben bereits einen Plan B. Sollten die Reaktoren nicht funktionieren, will man sie kurzerhand zu riesigen Sushi-Robotern umbauen. "Die können dann Rollmops-Rollen mitten in Alabama zubereiten", erklärte Takaichi. "Amerikaner lieben doch Sushi, oder?"
Trump hat bereits eine Idee, wie man die Reaktoren noch besser vermarkten könnte: "Wir könnten sie 'Freedom Reactors' nennen und jeder Familie einen kleinen davon schenken. Die passen auf den Balkon und sorgen für Wärme und Freiheit."
Unterdessen bereitet sich das Energieministerium auf die erste Inbetriebnahme vor. Man plane, den Start mit einem Feuerwerk zu begleiten, "damit man sieht, dass was passiert", so ein Sprecher. Sollte das nicht funktionieren, habe man bereits eine Ersatzattraktion: eine Freiheitsstatue aus Uran, die im Dunkeln leuchtet.
Takaichi verließ das Weiße Haus mit den Worten: "Wir hoffen, dass die Amis unsere Reaktoren genauso lieben wie ihre Freiheitsstatue." Trump antwortete: "Das werden sie. Und wenn nicht, bauen wir einfach noch ein paar dazu. Die Freiheit kennt keine Grenzen - und auch kein Strahlenschutzgesetz."