In der Stadt Feldkirch gibt es neu eine Führungskraft, die nicht nur Schrauben drehen, sondern auch Bäder überwachen, Hallen füllen und Stadien beschallen kann. Benjamin Gau, einst Kfz-Mechaniker und nun Betriebsleiter der Freizeitbetriebe, hat wohl Maßnahmen ergriffen, um die Stadt in einen Freizeitparadies zu verwandeln. Mit seiner Meisterprüfung im Kfz-Handwerk und einem Master in Business Management ist er gewappnet, um die Stadt in neue Dimensionen zu führen.
Stadtrat Manfred Rädler betonte voller Enthusiasmus, dass Gau eine Führungskraft sei, die die internen Abläufe der Stadt bestens kenne. Dazu gehören wohl die geheimen Pfade durch die Bürokratiedschungel und die Fähigkeit, aus jeder Krise eine Story zu machen. Gau soll nun das Waldbad in Giesingen, das Schwimmbad Felsenau und die Vorarlberghalle in Schuss halten. Einen echten Herausforderung ist dies sicherlich, wenn man bedenkt, dass die Stadt bisher eher für ihre wirtschaftlichen als für ihre sportlichen Errungenschaften bekannt war.
Die Frage bleibt, wie Gau es schafft, die Freizeiteinrichtungen auf Vordermann zu bringen. Plant er, das Waldstadion in Gisingen in ein Kiel-Training-Zentrum umzuwandeln, oder wird das Waldcamping zu einem Hippie-Paradies? Sicher ist, dass er mit seiner Erfahrung aus dem Bauhof die Angebote um ein paar neue Gerätschaften erweitern könnte. Vielleicht stellt er einen alten Traktor als Attraktion auf oder eröffnet eine Werkstatt, in der Kinder lernen, wie man ein Auto repariert.
Doch schlussendlich zeigt sich, dass hinter all den Berufsbezeichnungen und Titel vor allem eines steht: Die Stadt vertraut darauf, dass Gau die Betriebe reibungslos und effizient führt. Ob er es schafft, die Bürger mit glänzenden Bädern und perfekten Sportplätzen zu begeistern, bleibt abzuwarten. eines ist gewiss: Benjamin Gau wird sicherstellen, dass in Feldkirch das Wasser nicht mehr nur aus der Dusche, sondern vielleicht auch aus den Augen der Bürger fließt.