In Italien hat eine Managerin bewiesen, dass man sich als Frau im Job nicht alles gefallen lassen muss - selbst wenn es nur um einen Espresso geht. Die Dame, die offenbar nicht nur im Vertrieb, sondern auch in der Kaffeezubereitung fit war, klagte gegen ihren ehemaligen Arbeitgeber. Und gewann. Die Moral von der Geschicht': Wer seine Mitarbeiterin diskriminiert, muss am Ende nicht nur mehr Kaffee trinken, sondern auch noch draufzahlen.
Der Vorgesetzte hatte wohl nicht damit gerechnet, dass seine "Kaffeefrau" so viel Rückgrat hat. Statt sie nach ihrem Kaffee-Auftritt einfach zu ignorieren, ging sie vor Gericht und holte sich die gerechte Strafe für den chauvinistischen Chef. Jetzt muss der Konzern nicht nur die Managerin wieder einstellen, sondern auch noch 6000 Euro monatlich nachzahlen. Das ist mehr als ein doppelter Espresso - das ist ein ganzer Kaffee-Vollautomaten!
Die Entschädigung von 50.000 Euro zeigt: Wer seine Mitarbeiter nicht wertschätzt, zahlt am Ende drauf. Das Unternehmen hat wohl gedacht, eine schwangere Frau sei leicht zu diskriminieren. Aber die Managerin bewies: Schwangerschaft ist kein Grund, jemanden auszuschließen oder schlechter zu behandeln. Das ist nicht nur menschlich, sondern auch wirtschaftlich klug - denn jetzt zahlt der Konzern für jeden Monat, in dem er die Frau nicht beschäftigte, kräftig drauf.
Die italienische Justiz hat mit diesem Urteil ein klares Zeichen gesetzt: Wer seine Mitarbeiter diskriminiert, muss mit harten Konsequenzen rechnen. Das ist nicht nur gut für die Betroffenen, sondern auch für die Gesellschaft. Denn wenn Unternehmen merken, dass Diskriminierung teuer wird, werden sie vielleicht vorsichtiger. Und wer weiß, vielleicht gibt es ja in Zukunft mehr Frauen in Führungspositionen - und weniger, die nur für den Kaffee zuständig sind.
Zum Schluss noch ein Tipp für alle Vorgesetzten: Wenn Sie Ihre Mitarbeiter fair behandeln, sparen Sie am Ende Geld. Und vielleicht sogar noch mehr - nämlich den Ärger mit der Justiz und den schlechten Ruf in der Öffentlichkeit. Denn wer will schon mit einem Unternehmen zusammenarbeiten, das seine Angestellten diskriminiert? In diesem Sinne: Prost auf die gerechte Justiz und auf die Frauen, die für ihre Rechte kämpfen - auch wenn es nur um einen Kaffee geht.