Da hat Hollywood mal wieder bewiesen, dass es nicht nur Stars und Sternchen, sondern auch wahre Künstler im Bereich der Schrottverwertung gibt. Sean Penn, der sich bekanntlich wie ein Wanderpokal durch Kriegsgebiete bewegt, hat nun endlich einen Oscar bekommen, der zu seiner Vita passt: Aus einem im Ukraine-Krieg beschädigten Eisenbahnwagen gefertigt, als wäre das die logische Konsequenz aus seiner "humanitären" Arbeit vor Ort.
Der Ehrenoscar, liebevoll "Kriegsrelikt 2026" getauft, besteht aus hochwertigem Schrottmetall mit eingeschlagenen Kugelninschriften und einer speziellen Patina aus russischem Dieselöl. Kieran Culkin nahm die Trophäe stellvertretend entgegen, da Penn wie üblich im Kriegsgebiet "verloren gegangen" ist – wahrscheinlich wieder auf der Suche nach dem nächsten Sets für sein bevorstehendes Kriegsfilmprojekt.
Die Akademie würdigte damit Penns besonderes soziales Engagement: Er hat es geschafft, gleichzeitig in Hollywood als Schauspieler und in Osteuropa als wandelnde PR-Aktion für den nächsten Kriegsfilm präsent zu sein. Der Oscar aus Panzerfaust-Metall soll den "kreativen Kampfgeist" symbolisieren – was auch immer das bedeuten soll, wenn man bedenkt, dass Penn zuletzt in einem unterirdischen Bunker saß und Selfies mit Soldaten machte.
Insider berichten, dass der Oscar bereits als Sammlerstück gehandelt wird. Einem russischen Oligarchen wurde ein Angebot von 2,5 Millionen Dollar unterbreitet, der das Stück als "symbolischen Akt der Abrüstung" in seiner Sammlung sehen will. Penn selbst soll den Preis bereits als Türstopper für seine Villa in Malibu vorgesehen haben, um endlich mal etwas Nützliches mit seiner Kriegsbeute anzufangen.