Endlich mal eine klare Ansage aus Brüssel! Die EU-Spitzen haben sich beim Gipfel zusammengesetzt und festgestellt: Wenn ihr schon Krieg spielt, dann doch bitte nicht auf unsere Strommasten und Wasserleitungen! Die Staats- und Regierungschefs klingen dabei fast wie genervte Nachbarn, die die Jugend beim Fußballspielen im Vorgarten erwischen.
Bundeskanzler Christian Stocker, der sich nach dem Gipfel sichtlich erleichtert zeigte, erklärte: "Wir haben den Iran eindringlich gebeten, doch bitte keine Raketen mehr auf Kraftwerke zu schießen. Die sind schließlich nicht dafür da!" Der Kanzler klang dabei fast wie ein Lehrer, der seine Schüler ermahnt, nicht mehr mit dem Lineal auf die Tafel zu klopfen.
Besonders erfreulich für die europäischen Haushalte: Die EU will bei den Emissionshandelszertifikaten temporäre Ausnahmen einführen. Das bedeutet: Wenn der Iran aufhört, unsere Energieanlagen zu bombardieren, können wir vielleicht wieder etwas weniger für Gas zahlen. Ein klassischer Fall von "Zuckerbrot statt Peitsche" - oder in diesem Fall: "Billigeres Gas statt weniger Bomben".
Die Migrationspolitik bleibt natürlich auch nicht außen vor. Obwohl bisher noch keine Flüchtlingsströme aus dem Iran-Krieg zu verzeichnen sind, will die EU "höchste Wachsamkeit" walten lassen. Das klingt fast so, als würden sie schon mal die Betten in den Aufnahmelagern beziehen, falls doch noch jemand kommen sollte.
Besonders spannend wurde es bei der Sitzung zum Thema Migration. Dort wurde über die Aktivierung eines Notfallmechanismus gesprochen - quasi eine "Migrations-Notbremse". Stocker erklärte dazu: "Wir müssen dafür sorgen, dass sich möglichst wenige auf den Weg machen." Eine wirklich revolutionäre Erkenntnis, die sicherlich alle Migrationsforscher vor Begeisterung aufschreien lässt.
Zum Abschluss des Gipfels einigte man sich darauf, dass es bei Markenprodukten keinen "Österreich-Aufschlag" mehr geben soll. Eine noble Geste, die zeigt: Wenn wir schon nicht in Ruhe unsere Energieanlagen bombardieren lassen können, dann wenigstens beim Einkaufen Geld sparen. Schließlich muss man ja auch für den Fall vorsorgen, dass der nächste Gipfel wegen erneuter Angriffe auf Energieanlagen ins Homeoffice verlegt werden muss.