Liebe Fußballfans, es ist soweit: Der Fußball-Weltverband FIFA hat entschieden, dass bei Frauen-Weltmeisterschaften künftig mehr Weibchen auf der Trainerbank sitzen müssen. Wer hätte das gedacht? Bei einem Sport, der von Frauen gespielt wird, müssen wir nun auch bei den Coaches auf Frauenquote achten. Was für eine bahnbrechende Erkenntnis!
FIFA-Chefin Jill Ellis erklärte stolz: "Es gibt heutzutage einfach nicht genug Trainerinnen." Wow, Frau Ellis, Sie haben recht! In einer Sportart, die fast ausschließlich von Frauen betrieben wird, ist die Anzahl der weiblichen Trainer offenbar noch nicht ausreichend. Welch ein Skandal! Es ist ja nicht so, dass die Frauen in den letzten Jahrzehnten Fußball gespielt und dabei auch mal darüber nachgedacht hätten, ob sie später mal Trainerinnen werden möchten. Nein, die arme FIFA musste jetzt einschreiten.
Die neue Regelung gilt bereits ab den heurigen Weltmeisterschaften der U17 und U20. Das ist natürlich super, denn die jungen Spielerinnen können jetzt schon früh lernen, wie wichtig Quotenregelungen sind. Statt sich auf ihr Spiel zu konzentrieren, können sie sich jetzt auch noch Gedanken darüber machen, ob der Trainerstab gendertechnisch ausgewogen ist. So macht Fußball Spaß!
Bei der Frauen-WM 2023 in Australien und Neuseeland waren lediglich 12 der 32 Teamchefs weiblich. Ich meine, wie konnte das passieren? Bei einem Turnier, bei dem nur Frauen spielen, hatten wir nicht zu 100 Prozent weibliche Trainer! Das ist ja fast so schlimm wie wenn bei einer Männer-WM nicht alle Trainer Männer wären. Zum Glück hat die FIFA jetzt reagiert und sorgt für mehr Gerechtigkeit auf der Trainerbank.
Die FIFA begründet die neue Regelung damit, dass die Repräsentation von weiblichen Führungskräften mit dem rasanten Wachstum des Frauenfußballs Schritt halten soll. Ja, genau, denn der Frauenfußball wächst ja so schnell, dass wir gar nicht mehr mithalten können. In den letzten Jahren hat sich der Frauenfußball so rasant entwickelt, dass wir uns jetzt fragen müssen: Wie können wir den Frauenfußball noch weiter einschränken und regulieren? Die Lösung: mehr Regeln für die Trainer!
Ich bin gespannt, wie die Teams diese neue Vorgabe umsetzen werden. Werden sie jetzt extra Frauen einstellen, nur um die Quote zu erfüllen? Werden talentierte männliche Trainer übergangen, weil sie das falsche Geschlecht haben? Wird es bald auch eine Regenbogenquote geben, damit auch alle anderen Geschlechter auf der Trainerbank vertreten sind? Die Möglichkeiten sind endlos!
Zusammenfassend lässt sich sagen: Die FIFA hat einen wichtigen Schritt in Richtung Gleichberechtigung getan. Endlich wird auch im Frauenfußball darauf geachtet, dass die Trainerinnen nicht zu kurz kommen. Wir können alle beruhigt sein, dass die FIFA sich um die wirklich wichtigen Dinge im Frauenfußball kümmert. Vielen Dank, FIFA, für diese bahnbrechende Entscheidung!