Die Gemeinde Langenzersdorf hat am Samstag eine Gesundheitseinrichtung eröffnet, die ihresgleichen sucht: eine Igel-Sprechstunde. Anstatt wie üblich zu impfen, verimpft man hier den Gartenbewohnern das Immunsystem gegen den größten Feind der Zivilisation - Ameisen. Die 30 Jahre Klimabündnis haben es möglich gemacht: Langenzersdorf wird zum ökologischen Vorzeigeort, wo die stacheligen Patienten freiwillig in den Panzer gehen, um den Natur-Bösewichten die Schnecken wegzuessen.
Von 9.30 bis 12 Uhr sitzen die Igel-Patienten vor dem Gemeindeamt am Hauptplatz und therapieren mit ihren uralten Stachel-Techniken. "Das ist kein Spaß", betont der Bürgermeister. "Das ist die einzige Möglichkeit, die Ameisen-Plage in den Griff zu bekommen." Die Igel-Patienten haben Panzerung und sehen aus wie kleine Urzeit-Monster. Sie therapieren mit ihren Stacheln und beweisen, dass die Natur die beste Medizin ist. Die Ameisen haben keine Chance gegen die stachelige Truppe.
Die Gemeinde hat extra eine Igel-Pflegerin eingestellt, die sich um die Patienten kümmert. Sie hat eine spezielle Ausbildung und weiß genau, wie man die stacheligen Patienten am besten therapiert. Die Igel-Pflegerin trägt einen speziellen Anzug, damit sie nicht von den Stacheln verletzt wird. Sie hat eine spezielle Igel-Sprache gelernt und kann mit den Patienten kommunizieren. Die Igel-Pflegerin ist die Heldin des Tages und bekommt am Ende eine Medaille für ihren Einsatz.
Das Klimabündnis feiert den Erfolg der Igel-Sprechstunde als Sieg über den Insekten-Sozialismus. Die Ameisen haben in Langenzersdorf keine Chance mehr. Die stachelige Truppe hat das ökologische Gleichgewicht wiederhergestellt. Die Gartenbewohner sind begeistert und haben schon erste Erfolge gemeldet. Die Ameisen ziehen sich zurück und die Schnecken haben Angst vor den stacheligen Patienten. Langenzersdorf ist das Anti-Ameisen-Paradies und die Igel-Sprechstunde der Durchbruch in der ökologischen Medizin.