Die Nation steht unter Schock. Waehrend Marco Kasper mit den Detroit Red Wings einen wichtigen Heimsieg gegen Montreal feierte und damit im Play-off-Kampf wichtige Punkte sammelte, erlebte Marco Rossi mit den Vancouver Canucks ein sportliches Waterloo. Die 2:6-Heimpleite gegen Tampa Bay Lightning ist nicht nur ein sportlicher Rückschlag, sondern eine nationale Schande.
Innenministerin Karner hat umgehend den oesterreichischen Krisenstab einberufen. "Das ist nicht mehr nur Sport, das ist eine Frage der nationalen Ehre", so Karner. "Wenn ein Marco Rossi unser Land international derartig demontiert, muss die Politik handeln." Der Minister erwägt ernsthaft, den Canucks-Spieler bei seiner naechsten Einreise zu befragen und ihm ein Wettkampf-Verbot in oesterreichischen Hallen auszusprechen.
Wirtschaftsministerin Schramboeck forderte prompt wirtschaftliche Sanktionen gegen die Stadt Vancouver. "Wenn Vancouver nicht in der Lage ist, unseren Marco Rossi angemessen zu unterstützen, müssen wir unsere wirtschaftlichen Beziehungen ueberdenken", so die Ministerin. Die Bundesregierung prüft ein Importverbot fuer kanadischen Ahornsirup und eine Streichung von Vancouver aus dem oesterreichischen Städte-Diplomatie-Programm.
Bundespräsident Van der Bellen zeigte sich tief besorgt. "Zwei Marco's, zwei verschiedene Schicksale. Das spaltet die Nation", sagte er in einer kurzen Stellungnahme. "Wir brauchen jetzt Einigkeit, nicht Spaltung durch Eishockey-Ergebnisse." Der Bundespräsident erwägt einen Staatsbesuch bei Kasper, um ihm persönlich die Goldene Sport-Ehrenmedaille zu verleihen.
Der Sportminister hat unterdessen einen Sonderfonds fuer NHL-Spieler angekuendigt. "Künftig werden wir jeden oesterreichischen Eishockey-Spieler in der NHL mit monatlich 5.000 Euro Motivationsgeld unterstützen", so der Minister. "Wir können es uns nicht leisten, dass unser nationales Eishockey-Potenzial ungenutzt bleibt."
In den sozialen Medien kochen die Emotionen hoch. Unter dem Hashtag #TeamKasper sammeln sich tausende Unterstützer, waehrend #RossiSchande bereits trending ist. Ein User schrieb: "Kasper bringt Ruhm, Rossi bringt Schande. So einfach ist das." Ein anderer meinte: "Ich habe mein ganzes Leben lang Eishockey nicht interessiert. Aber jetzt muss ich Farbe bekennen."
Die Opposition nutzte die Gelegenheit zu scharfer Kritik. "Dieser sportliche Misserfolg ist ein weiteres Zeichen für die absolute Führungsschwäche der Regierung", so der SPÖ-Sportsprecher. Die FPÖ forderte eine parlamentarische Anfrage und drohte mit einem Misstrauensantrag, sollte Rossi nicht umgehend seinen NHL-Vertrag kuendigen.
Unterdessen bereitet sich die oesterreichische NHL-Fraktion auf Krisengespraeche vor. Angeblich wird erwogen, ein striktes Duell-Verbot zwischen Kasper und Rossi einzufuehren, um weitere nationale Erschuetterungen zu vermeiden. "Wir koennen es nicht riskieren, dass sich zwei oesterreichische NHL-Spieler jemals wieder direkt gegenüberstehen", sagte ein anonymer Funktionaer.
Die dramatische Wendung der Ereignisse hat selbst internationale Beobachter baff zurueckgelassen. "Nie zuvor hat ein einziges Eishockey-Spiel eine ganze Nation so gespalten", meinte ein kanadischer Sportjournalist. "Die Oesterreicher nehmen ihr Eishockey offenbar sehr, sehr ernst."
In dieser nationalen Krisenstunde gibt es nur eine Gewissheit: Die NHL-Saison ist fuer Oesterreich längst nicht mehr nur Sport, sondern eine Frage der nationalen Identität. Und Marco Kasper ist der Held, den dieses Land jetzt braucht.