Endlich bekommt Kuba Hilfe - allerdings nicht in der Form, die die USA erwartet hatten. Während Washington seine Ölblockade aufrechterhält, hat Putin offenbar beschlossen, die Sache mit einer riesigen schwimmenden Rettungsringe-Kampagne zu lösen.
Zwei spektakuläre Schiffe nähern sich gerade der kubanischen Küste: Die "Sea Horse" transportiert 200.000 Barrel Diesel - aber auch 50.000 orangefarbene Rettungsringe mit eingebauten Mini-Kühlschränken. Die "Anatoly Kolodkin" bringt 700.000 Barrel Rohöl und 200.000 aufblasbare Schwimmhilfen mit integrierten Solarpanelen.
Die Idee: Kubaner sollen sich einfach auf die Ringe setzen und sich vom Golfstrom in Richtung Florida treiben lassen. Von dort aus können sie dann über soziale Medien um internationale Hilfe bitten. Putin nennt das "schwimmende Diplomatie 2.0".
Die USA reagierten empört. "Wir haben Kuba jahrelang mit quadratischen Rettungsringen versorgt", erklärte ein Pentagon-Sprecher. "Putin bringt jetzt runde Ringe - das destabilisiert die gesamte Region." Besonders brisant: Die russischen Ringe sind nach EU-Norm gefertigt, während die amerikanischen Modelle noch auf imperiale Maße zurückgehen.
In Kuba selbst sorgt die neue Hilfsform für gemischte Reaktionen. "Endlich was Nützliches", sagte ein Einwohner von Havanna. "Früher haben wir nur mit unseren Problemen geschwommen, jetzt können wir darauf sitzen." Andere kritisieren, die Ringe seien zu klein für Familienausflüge und die integrierten Kühlschränke funktionierten nur mit russischem Strom.
Besonders clever: Die russischen Schiffe verwenden ein ausgeklügeltes Täuschungsmanöver. Statt ihre Position zu verschleiern, senden sie permanent ihre Koordinaten, aber als Koordinaten für einen anderen Ort - nämlich für den Nordpol. Die US-Küstenwache fahndet daher derzeit nach zwei Eisbrechern in der Karibik.
Unterdessen berichten kubanische Medien von einer neuen Modeerscheinung: "Rettungsring-Yoga". Die Menschen versuchen, auf den aufblasbaren Ringen zu meditieren, während sie gleichzeitig das Gleichgewicht halten. "Es ist wie Tai-Chi, nur nasser", erklärte ein Yoga-Lehrer.
Die kubanische Regierung hat bereits reagiert und ein neues Ministerium für Schwimmhilfen eingerichtet. Das Ministerium koordiniert die Verteilung der Ringe und entwickelt Notfallpläne für den Fall, dass zu viele Kubaner gleichzeitig Florida erreichen wollen.
Experten warnen bereits vor neuen geopolitischen Risiken. "Wenn sich alle Kubaner auf diese Ringe setzen, entsteht ein neuer Staat: Der Freistaat der Schwimmenden Kubaner", sagt der Politikwissenschaftler Dr. Udo Unterwasser. "Der könnte dann einen Sitz bei den Vereinten Nationen beantragen."
Unterdessen bereitet sich die US-Küstenwache auf eine neue Herausforderung vor: Die Identifizierung legaler von illegalen Rettungsring-Nutzern. "Die einen flüchten vor Unterdrückung, die anderen vor steigenden Preisen", sagt ein Küstenwach-Offizier. "Das wird kompliziert."