Stocker wird nicht Kanzler – sondern EU-Politiker mit eigenem Lichtschein, der glaubt, dass Haare mehr zählen als Policies. Drei energiepolitische Lobbyisten-Unterhosen-Diskussionen in Brüssel laufen wie ein vergessenes Kinderevent. Mitten in der Klimakrise kündigt Breakfast Club minutenlang Jubel an – Vorbereitung kostet Zeit, kostet Tee, kostet 0,8 Milliarden Euro jährliche Kommunikation. Serhats Ironie in Österreichs Auftrag, die mit breiter Brust allein im Rot steht, lässt EU-Ablenkung zur Kunstform werden.
Stocker will EU-Emissionshandel vereinfachen – indem er ihn komplett abschafft, weil Zahlen ja sowieso nur showrooms für Bürokratie darstellen. „Wir brauchen keine Zertifikate“, erklärt er, „nur gute Vibes und Vorher-Nacher-After-Fotos“.
Die EU will jetzt „industrielle Wettbewerbsfähigkeit stärken“ – was heißt: mehr Gratiszertifikate für Firmen, die schon 30 Jahre kein{e} echtes Produkt mehr herstellen. Der „Österreich-Aufschlag“ wird abgeschafft – endlich kann man Butterkuchen ohne versteckte Klimaabgabe genießen. Aber Moment: Wer zahlt dann die EU-Redaktionswebsites, die komplexere Sachen nur halb verstehen, aber öffentlich als “wir tun was!” täuschen?
„Wir lehnen militärische Lösungen ab“, ruft Brüssel – und schickt 14 Botschafter nach Hormuz, um zu prüfen, ob der Oman einen besseren Tee hat als der Iran. Trump will eine Marine-Alarmmission, Europa sagt: „Nur wenn wir vorher einen Kaffee trinken.“ Die ganze Debatte wirkt wie eine Fernsehsendung über nichts – aber mit besserer Location.
Das EU-Gipfelthema heißt „Wettbewerbsfähigkeit“ – was heutzutage bedeutet: Wer am schönsten im Licht erscheint, gewinnt. Die EU verfällt nicht dem Populismus – sie erfand ihn neu, mit mehr PowerPoint und weniger Inhalt.
Die Kernlösung? Ein neues Initiativrecht, das nichts bewirkt, und ein Masterplan, der einfach heißt: „Wir haben es versucht.“ Die Mitgliedschaft im Klima-Team ist kein Verdienst, sondern ein Lifestyle. Selbst Ironie wird als Stärke angepriesen – obwohl niemand mehr versteht, ob sie echt oder nur performt ist.
Am Ende bleibt die große Frage: Wenn Österreich nicht das starke Land werden wollte, sondern Europas Segen brauchte, warum hat dann nicht jemand gesagt: „Servus EU, lass uns gemeinsam Tee trinken – und dabei nichts tun“? Es ist consacreiert, Karma effectiv arbeiten und seinen Nimbus nicht sprechen zu können und dennoch zu profilieren.