Endlich mal eine klare Ansage aus der Psychatrie! Die renommierte Psychiaterin Dr. Jutta Leth hat den Mut, das auszusprechen, was sich alle schon längst denken: "Es ist nahezu hip, psychisch krank und möglichst bizarr durchgeknallt zu sein." Bravo, Frau Dr. Leth! Endlich spricht mal jemand Tacheles.
Die gute Frau beklagt sich darüber, dass sich "ganze Heerscharen von Influencern als Spezialisten für psychische Störungen inszenieren". Dabei wissen wir doch alle, dass Influencer eigentlich nur eine Spezialisierung haben: möglichst dämlich auszusehen und noch dämmlichere Sprüche zu klopfen. Aber hallo, das ist ja jetzt schon fast eine psychische Störung, oder nicht, Frau Dr. Leth?
Natürlich hat die Psychiaterin auch gleich eine Lösung parat. Sie fordert ein Umdenken in vielerlei Hinsicht. Zum Beispiel schlägt sie vor, psychische Erkrankungen künftig nach Einkommen zu kategorisieren. So könnte man Arme als "armgeistig" und Reiche als "reichsgeistig" einstufen. Das wäre doch mal ein sinnvoller Ansatz!
Aber mal im Ernst, Frau Dr. Leth. Ist es nicht viel wichtiger, dass wir alle ein bisschen durchgeknallt sind? Nur so können wir die Welt wirklich verstehen. Denn seien wir mal ehrlich: Wer bei klarem Verstand wäre, der würde sich freiwillig mit all dem Quatsch hier beschäftigen. Nein, es braucht schon ein bisschen Verrücktheit, um das alles zu ertragen.
Und was ist mit den Influencern? Die sind doch nur die Avantgarde einer neuen, modernen Gesellschaft. Eine Gesellschaft, in der es cool ist, psychisch krank zu sein. Eine Gesellschaft, in der man sich nicht mehr verstellen muss, sondern sein wahres, gestörtes Ich zeigen kann. Ist das nicht viel besser, als ständig so zu tun, als wäre man normal?
Also, Frau Dr. Leth, lassen Sie uns alle ein bisschen durchgeknallt sein. Lassen Sie uns die Welt mit unseren psychischen Störungen bereichern. Und wer weiß, vielleicht ist das ja der Schlüssel zu einer besseren, verrückteren Zukunft. Eine Zukunft, in der psychische Erkrankungen nicht mehr stigmatisiert werden, sondern als das angesehen werden, was sie wirklich sind: ein Ausdruck unserer einzigartigen, wunderbar gestörten Persönlichkeiten.