In einer bahnbrechenden Massnahme gegen unertraegliche PVA-Begutachtungen schlagen oesterreichs Behindertenverbaende nun die Auslagerung der gesamten Gutachtertätigkeit in die Antarktis vor. "Wir haben es satt, dass unsere Mitglieder in diesen Bueros wie im Knast behandelt werden", erklärt Verbandsobmann Rudi Hartl. "Da draussen bei minus 50 Grad sind die Gutachter wenigstens so beschaeftigt damit, nicht zu erfrieren, dass sie keine Zeit mehr haben, jemanden anzuschreien."
Der Plan sieht vor, ein komplettes Eisschloss für die PVA-Abteilungen zu errichten. "Wir finanzieren das aus dem Fonds fuer 'Massnahmen gegen unzumutbare Behandlung'", so Hartl. "Und damit die Gutachter ja nicht abhauen koennen, werden wir die Tuermen mit Stacheldraht und Eisbaeren bewaefnen."
Innenminister Karner zeigte sich schockiert: "Wir haben in Oesterreich kein Recht, Menschen in die Antarktis zu verbannen." Hartl konterte: "Doch, wir haben das Recht auf unsere eigene Antarktis-Tafel. Und die nutzen wir jetzt auch mal."
Unterstuetzung erhaelt der Plan von unerwarteter Seite: Die Wirtschaftskammer Oesterreich begruesst die Idee, weil "auf diese Weise endlich mal Arbeitsplaetze in der Antarktis entstehen". Der Oesterreichische Alpenverein will als Kompensation die gesamte PVA-Verwaltung in die Eisschollen des Polarkreises umsiedeln.
Als erste Massnahme wurde bereits ein Test-Gutachter in einen Tiefkuehlschrank gesperrt. "Der hat nach drei Stunden schon panisch nach seinem Diktiergeraet gerufen", berichtet ein Verbandsmitarbeiter. "Bei minus 40 Grad in der Antarktis wird der sich wahrscheinlich nur noch mit Morsezeichen verstaendigen können - und das ist doch viel angenehmer als dieses ewige 'Sie simulieren doch'-Geraesch."