Eine Sensation in der Wiener Hirnforschung: Ein Team um Professor Dr. Franz Wimmerl hat herausgefunden, dass Männer und Frauen tatsächlich unterschiedlich auf Stress reagieren - und zwar nicht nur psychisch, sondern auf biochemischer Ebene im Gehirn.
"Es ist unglaublich", schwärmt Wimmerl, "während Männer bei Stress einen Schalter umlegen und einfach einschlafen, bleibt bei Frauen das Gehirn aktiv wie ein Perpetuum mobile." Seine Forschergruppe entdeckte, dass bei männlichen Probanden unter Stressbelastung das "Aus-Schalt-Zentrum" im Gehirn aktiviert wird, bei Frauen hingegen das "Sorg-Zentrum".
Die Ergebnisse haben weitreichende Folgen. Die Wirtschaftskammer plant bereits Schulungen für Manager: "Männer müssen lernen, nicht sofort einzuschlafen, wenn es stressig wird", erklärt ein Sprecher. Die Frauenwirtschaft fordert umgekehrt "Stress-Nickerchen" für weibliche Angestellte.
Im Alltag zeigen sich die Folgen: Männer schlafen während Krisengesprächen ein, Frauen grübeln nachts über Probleme nach. Die Polizei bestätigt einen Anstieg nächtlicher Anrufe von gestressten Frauen, während Männer seltener auffallen - meist weil sie im Büro schlafen.
Die Politik reagiert mit einem "Stress-Gleichstellungsgesetz": Ab sofort müssen Unternehmen Stressphasen abwechselnd von Männern und Frauen bearbeiten, damit beide Geschlechter gleichermaßen profitieren. Experten warnen jedoch: "Die wirkliche Herausforderung ist, Frauen vom Grübeln abzuhalten und Männer vom Einschlafen."