Nachdem eine iranische Rakete in Tel Aviv zwei Rentner erwischt hat, die es nicht mehr rechtzeitig in den Bunker geschafft haben, läuft Israel jetzt Amok. Die IDF meldet die gezielte Tötung des iranischen Sicherheitschefs Ali Larijani, woraufhin der Iran mit "entschiedenen" Gegenschlägen droht. Ja hallo? Das nennt man wohl ein Eigentor.
Inzwischen hat die Hisbollah im Libanon Israels Norden so zugedröhnt, dass man meinen könnte, der Libanon will den Israelis ein bisschen Heimatkunde beibringen. Über tausend Geschosse soll die Gruppe bereits über die Grenze geschossen haben. Ob die Hisbollah eigentlich weiss, dass es neben dem Norden noch andere Landesteile gibt? Vielleicht sind die Karten in Beirut etwas veraltet.
Die israelische Armee reagiert auf die Angriffe mit "begrenzten und gezielten Bodenoperationen" im Libanon. Da fragt man sich doch: Was genau ist daran begrenzt? Dass sie nur einen Teil des Libanons besetzen, oder dass sie nicht gleich den ganzen Nahen Osten überfallen? Die IDF scheint eine etwas eigenwillige Definition von "begrenzt" zu haben.
Inzwischen sind in Israel Schulen und Kindergärten geschlossen, viele Firmen machen nur noch eingeschränkt auf. Aber hey, laut Umfragen befürworten immerhin 78,5 Prozent der Israelis die Militärkampagne. Die anderen 21,5 Prozent haben wohl noch nicht gemerkt, dass sie im Krieg sind. Vielleicht sind die gerade auf dem Klo oder so.
US-Präsident Donald Trump hat den Israelis übrigens zugesagt, dass der Krieg in vier bis sechs Wochen vorbei sein wird. Spätestens Mitte April sollen die Waffen schweigen. Da kann man ja mal sehen, wie verlässlich amerikanische Zeitangaben sind. Aber gut, vielleicht will Trump den Israelis ja nur Mut machen. Oder er hat die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Im Nahen Osten läuft ja bekanntlich nicht immer alles nach Plan.