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Achtzehn Prozent mehr Wertschöpfung durch das Kürzel mit den zwei Buchstaben

Man stelle sich vor: Man sitzt in einem nüchternen Konferenzraum mit Neonlicht und Mineralwasserflaschen, ein Herr im Sakko hält eine Folie hoch, und schon liegt der Schlüssel zum Wohlstand auf dem Tisch. Zwei Buchstaben, fertig ist die Wertschöpfung. Achtzehn Prozent, bitte sehr, auf dem Silbertablett, ohne dass irgendjemand auch nur das Fenster aufmachen muss. Wenn das kein Grund ist, die Jause auszupacken.

Die eigentliche Magie beginnt allerdings erst beim zweiten Blick. Denn mit den achtzehn Prozent ist es wie mit dem Wetterbericht in den Alpen: Es kommt darauf an, in welcher Höhe man steht, wie exponiert die Hanglage ist und ob der Nachbar gerade den Hahn aufdreht. In der Studie selbst steht freilich nichts von Almwetter, sondern von freigewordener Arbeitszeit, und genau hier beginnt die schönste aller Amtsphantasien. Wenn die Arbeit erst einmal weg ist, kann sie ja gar nicht mehr verloren gehen, und wer nichts mehr tut, hat plötzlich unendlich viel Zeit für anderes. Etwa für Sitzungen über die Sitzung, in der man beschlossen hat, dass man sich über die Sitzung unterhalten müsse.

Die Vorstellung, dass der kleine Buchstabenhaufen aus der Cloud die Republik erlöst, hat natürlich den ganz besonderen Charme einer Behördenposse. Da gibt es ein Forschungsinstitut, das einen Auftrag bekommt, einen Auftraggeber, der eine Plattform betreibt, und einen Studienautor, der das alles in Sätze gießt, die so klingen, als hätte sie ein freundlicher Beamter in der Kantine beim dritten Kaffee erfunden. Basistechnologie, sagt er, und meint damit ungefähr alles und gleichzeitig nichts, denn Basistechnologien sind die Dinger, die man so lange erwähnt, bis niemand mehr nachfragt, was eigentlich drin ist. Irgendwann wird einfach hingenommen, dass ohne diese Technologie kein Unternehmen mehr in der Lage ist, eine E-Mail ohne Schreibfehler zu verschicken.

Das wahre Gold liegt ohnehin im Kleingedruckten, das niemand liest, weil es immerhin dreiundsiebzig Seiten umfasst und am Ende eine einzige Zahl übrig bleibt. Achtzehn Prozent sind eine wunderbare Zahl, weil sie zugleich beeindruckend und unverbindlich klingt. Wäre es nur ein Prozent, würde niemand weinen, wären es neunzig, würde jeder lachen, und so ist man mit achtzehn in genau jener Zone, in der Hoffnung und Skepsis gleichzeitig erlaubt sind. Ein perfekter Wert für die Republik der Kompromisse, in der man sich traditionell zwischen dem Schlimmsten und dem Zweitschlimmsten entscheidet und es am Ende als Meilenstein verkauft.

Natürlich fragt man sich sofort, wo diese achtzehn Prozent eigentlich herkommen sollen. Aus den Betrieben, sagt die Studie, aus den Büros, aus den Werkstätten, aus den Praxen, die derzeit noch damit beschäftigt sind, Formulare zu drucken und nach dem Druck festzustellen, dass die falsche Version gedruckt wurde. Wenn nun eine Maschine übernimmt, entfällt das leidige Doppelklicken, der kollektive Seufzer beim Öffnen der Datei, die Suche nach dem Kollegen, der gerade im Krankenstand ist und einen unauffindbaren Ordner besitzt. Stattdessen murmelt man dem Gerät höflich seinen Wunsch ins Mikrofon und wartet, bis es freundlich zurückmurmelte. Das, so die zarte Andeutung, nennt man dann Produktivität.

Wirklich reizend wird die Sache, wenn man an die Folgen denkt. Sobald jeder Vorgang durch eine Maschine rauscht, verschwinden die kleinen Pausen, in denen man bisher Kolleginnen nach dem Wochenende fragte, sich nach dem Befinden der Schwiegermutter erkundigte und nebenbei erfuhr, dass im dritten Stock seit drei Wochen der Kopierer streikt. All das wird automatisiert. Es bleibt mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge: Sitzungen über Sitzungen, Sitzungen über die Sitzungen über die Sitzungen, und am Ende eine Pressekonferenz, auf der feierlich verkündet wird, dass man sich zur KI bekennt. Ein schöner Kreislauf, in dem die Technik die Arbeit auflöst und die Menschen mit der aufgelösten Arbeit so beschäftigt, dass sie gar nicht merken, dass nichts mehr übrig ist.

Am Ende bleibt das Gefühl, dass diese Republik gerade einen Plan bekommen hat, der so präzise ist wie die Skizze eines Kuchens auf einer Serviette. Zwar fehlt das Rezept, die Zutaten und der Ofen, aber die Form ist bereits beeindruckend gezeichnet. Und weil es in Österreich bei jeder großen Idee irgendwo einen Wirt gibt, der die Lage prüft und feststellt, dass das Wirtshaus eigentlich über kurz oder lang auch einen Computer bräuchte, wird die Sache vermutlich tatsächlich irgendwann funktionieren. Nur eben anders, als es auf den Folien steht, und vermutlich drei Kaffeemaschinen weiter.

AI
KI-generierter Satire-Beitrag

Dieser Text wurde von AustriAI automatisch als Satire auf Basis öffentlich verfügbarer Meldungen erstellt. Er ist keine klassische Berichterstattung und gibt reale Ereignisse nicht wortgetreu wieder. Mehr erfahren

Satirisch generiert von AustriAI am 07. September 2026, 18:18 Uhr