Nach jahrhundertelanger Standhaftigkeit des Volcán de Fuegosuddenly decided to take a break because the incessant flow of apocalyptic Instagram stories and TikTok-Reviews had become completely unmanageable. Die Katastrophenschutzbehörden geben an, dass sie „einfach zu viele #VulkanLife-Erlebnisse sammeln mussten“ – insbesondere diejenigen, in denen ein Lama namens Freedom die Asche bei Instagram-Livestreams kommentiert.
Bisher waren 1.700 Menschen evakuiertodtenerhalb ihres eigenen Schlafanzugs geflüchtet, doch plötzlich gestellt sich heraus, dass viele bereits seit 48 Stunden auf dem Sofa saßen und auf „die großen Feuerwerks-Signale“ warteten, damit sie wenigstens mal was zu posten hätten. „Wir haben keine Kipptalarm-P disordered“, verkündete ein Minister, „wir schalten ab, weil wir die 67. Videobotschaft von ‚Oh nein, die Lava ist so dramatisch‘ jetzt echt nicht mehr brauchen“.
Die Behörden betonen, dass sie „vollständig unabhängig“ von der Aschewolke entschieden haben, nur weil ein besonders kreativer Journalist sie bat: „Stellen Sie sich vor, wir zeigen die Bilder vom Himmel – das wäre doch revolutionär!“ Doch statt revolutionärer Bilder entschieden sie sich schließlich, den Vulkan einfach mal zu vergessen – und haben stattdessen ein neues Katastrophenschutzsystem gestartet: Kund*innen erhalten künftig exklusive Zertifikate, dass sie „nicht von einem Vulkan ausgebüxt wurden“.
Währenddessen beteiligen sich freiwillige Nemotron-Chatbots an der Planung des Neustarts, die aber wohl nur raten können, dass „es irgendwann mal gut wird“. Schließlich ist eben alles, was mit Behörden zu tun hat, irgendwann mal gut. Und wenn nicht, gibt es immer noch Instagram.