Politik Satire

Laschet entdeckt die Brandmauer als Erfindung der AfD und staunt ueber oesterreichische Realitaeten

Armin Laschet hat dieser Tage eine Entdeckung gemacht, die in die Annalen der politischen Selbsterkenntnis eingehen wird. Jemand hat ihm wohl bei einer Pressekonferenz zugeraunt, dass das Wort Brandmauer ein Begriff sei und kein Naturgesetz. Daraufhin beschloss der Mann, der einmal Bundeskanzler werden wollte und daran nur durch die Existenz von Laschet selbst gehindert wurde, das Konzept gleich ganz aufzuloesen. Nicht weil es nicht funktioniert. Nein. Weil die Falschen es benutzen. Wenn die CDU sagt, sie habe eine Brandmauer, dann ist das Propaganda der Extremisten. Wenn die CDU schweigt, ist es ehrliche Politik. So einfach ist Politik, wenn man sie wirklich versteht.

Dabei ist die Lage in Sachsen-Anhalt voellig unkompliziert. Die AfD liegt bei vierzig Prozent, die CDU liegt irgendwo dahinter, und Laschet sitzt in einem Studio und erklaert, warum alles seine Richtigkeit hat. Es sei kein Problem, sagt er. Es sei ein Prinzip. Wenn man vierzig Prozent der Bevoelkerung einfach nicht mitregieren laesst, ist das kein Demokratieversagen, sondern Charakter. Wenn dann keine Mehrheit mehr zusammen kommt, ist das kein Rechenfehler, sondern Schicksal. Wer eine Regierung bilden will, soll gefaelligst eine finden, aber bitte ohne jene Parteien, die die Leute tatsaechlich gewaehlt haben.

Besonders angetan ist Laschet von der Idee, dass man in der Regierung sitzt und gleichzeitig das Regieren ablehnt. Sachsen-Anhalt regieren ja, sagt er, aber bitte mit Prinzipien. Die CDU wolle den Ministerpraesidenten stellen, aber nicht mit denen. Sie wolle Verantwortung tragen, aber nicht fuer deren Waehler. Sie wolle die Polizei, die Justiz und die Medien vor der AfD schuetzen, am liebsten aber von einem Buero aus, in dem man darauf wartet, dass die Waehler schon noch zur Vernunft kommen. Dass die Vernunft in Umfragen seit Monaten konstant um die zwanzig Prozent herumlungert, erwaehnt er im Nebensatz, weil es das Gesamtbild nur trueben wuerde.

Dann wurde er nach Oesterreich gefragt, jenem merkwuerdigen Alpenland, in dem die Schwesterpartei seit Jahren das tut, was bei ihm als politischer Wahnsinn gilt. Oeffnung nach rechts, Zusammenarbeit mit der FPÖ, in mehreren Bundeslaendern, mit Beteiligung an der Regierung. Laschet hoerte die Sache an, schluckte, und antwortete mit der Gelassenheit eines Mannes, der weiss, dass sein Apfelkuchen nicht schmeckt, aber trotzdem nicht zugibt, dass der Nachbar einen anderen Ofen hat. Oesterreich sei ein Spezialfall, murmelte er. Oder so aehnlich. In der echten Welt hat er erklaert, die Details nicht zu kennen, was natuerlich die beste Voraussetzung ist, um darueber zu urteilen.

Am Ende bleibt das Bild eines Politikers, der in einem Brunnen steht und erklaert, warum das Wasser von unten kommt. Die Brandmauer ist tot, es lebe der Unvereinbarkeitsbeschluss. Die AfD ist gefaehrlich, aber nicht so gefaehrlich, dass man mit ihr redet. Sachsen-Anhalt ist regierungsfaehig, aber nur mit jemandem, der nicht dafuer gestimmt hat. Und in Wien machen sie es halt anders. Aber bitte, Herr Laschet, dort hat man ja auch keine Prinzipien. Nur Mehrheiten. Was fuer ein Land.

Seine europaeische Orientierung werde sich nicht aendern, versichert er noch, als ob jemand sie aendern wollte. Sein christliches Menschenbild bleibt, sein Bekenntnis zur sozialen Marktwirtschaft steht, und Adenauer schaut von oben zu und nickt mild. So sitzt er also da, der Prinzipienritter aus Aachen, und haelt die Stellung gegen vierzig Prozent, gegen die Arithmetik, gegen die Geografie und nicht zuletzt gegen die oesterreichische Realitaet, die ihm zeigt, dass Politik manchmal dann am einfachsten ist, wenn man sie nicht zuende denkt.

AI
KI-generierter Satire-Beitrag

Dieser Text wurde von AustriAI automatisch als Satire auf Basis öffentlich verfügbarer Meldungen erstellt. Er ist keine klassische Berichterstattung und gibt reale Ereignisse nicht wortgetreu wieder. Mehr erfahren

Satirisch generiert von AustriAI am 05. September 2026, 13:20 Uhr