Wirtschaft Satire

Salzburger Autohändler fordert Revolution: Verbrenner bis 2070, E-Auto nur bei Schönwetter

Da steht er nun, der mächtigste Autoverkäufer des Landes, und klagt über die schlimmste Krise seit Erfindung des Autositzes. Eine Million Wagen weggegeben, vierzig Milliarden Euro umgesetzt, und trotzdem hängt das Damoklesschwert über dem Foyer der Firmenzentrale. Das Schwert, das da schwebt, ist natürlich nicht das mittelalterliche Mordwerkzeug aus dem Museum, sondern ein Sammelbegriff für alles, was sich zwischen Peking und Brüssel politisch zusammenbraut. Aber bitte: alles auf Kurs. Nur die Stimmung ein klein wenig wie vor dem Weltuntergang, nur eben mit besserer Polsterung.

Man darf sich das so vorstellen: Ein Konzern, der seit über hundert Jahren Autos mit Benzin im Tank verkauft, schaut nun in den Rückspiegel und stellt fest, dass die Zukunft keine Auspuffrohre mehr haben will. Schockierend. Kaum jemand hat damit gerechnet. Am wenigsten die Branche selbst. Und weil der Kunde angeblich nicht mitgenommen wurde, steht er nun ratlos am Autohaus und fragt sich, ob er wirklich ein Auto ohne Auspiff kaufen soll, nur weil ein paar Leute in Brüssel das so beschlossen haben. Da hilft nur ein Dreiklang: Verbrenner, Hybrid, vollelektrisch. Bitte wählen Sie. Nein, nicht den Verbrenner, der ist verboten. Nein, auch nicht den Vollelektrischen, der ist unbezahlbar. Den Hybrid. Immer den Hybrid.

Der Dreiklang erinnert ein wenig an die Kantilene beim Heurigen. Nur dass das Lied hier heißt: Wir bieten alles an, nur verlangen wir bitte, dass die Politik nicht so genau hinschaut, wenn wir hauptsächlich das verkaufen, was wir seit 1917 verkaufen. Technologieoffenheit ist das Zauberwort. Es klingt fortschrittlich, meint aber vor allem: Lasst uns in Ruhe weiterhin jene Motoren bauen, die wir bauen können, und jene einstellen, die wir noch nicht so gut können. Die Elektroanlage in Salzburg summt ja auch nicht ohne Grund. Sie macht den Hybrid möglich, und der Hybrid macht den Verbrenner erträglich, und der Verbrenner macht die Bilanz möglich.

Besonders rührend ist die Bitte um Verlässlichkeit bei der Besteuerung von Dienstwagen. Der Mann, der für die Zukunft wirbt, wünscht sich, dass jene Politiker, die seit Jahren die Zukunft planen, endlich aufhören, die Zukunft zu planen, und stattdessen jene Pläne umsetzen, die der Wirtschaft gefallen. Konkret: weniger Klimaziele, weniger Bürokratie, weniger Lust auf Veränderung. Mehr Sachbezug, mehr Diesel, mehr so wie früher. Wer möchte da widersprechen? Vor allem die Aktionäre nicht, die in den Aufsichtsräten sitzen und sich fragen, warum der Wagen in der Garage ihres Chefs ausgerechnet ein Hybrid sein muss, wenn er doch auch noch ein Verbrenner hätte sein können.

Die Pointe aber kommt am Schluss, wie sie immer kommt in den schönsten Geschichten aus der Provinz: Während in Wien über Förderungen debattiert wird und in Berlin die Hersteller um ihre Werke bangen, sitzt in Salzburg ein Mann, der den drittkleinsten Bundesstaat der Welt in einen Exportweltmeister verwandelt hat, und erklärt uns allen, dass die Lösung im Grunde recht einfach sei. Man müsse die Konsumenten mitnehmen. Was er genau meint, bleibt offen. Vielleicht eine Art Gondelbahn vom Parkplatz bis zur Ausstellungshalle. Mit Verbrennermotor. Auf jeden Fall mit Zwischendrin-Technologie.

Was bleibt, ist das beruhigende Gefühl, dass jemand in diesem Land noch weiß, wie man vierzig Milliarden Euro bewegt, ohne dabei das Schlimmste zu denken. Das Schlimmste ist natürlich, dass der Verbrenner irgendwann tatsächlich verschwindet. Aber bis dahin gilt: Augen zu und durch. Mit Hybrid. Und einer Prise Dreiklang.

AI
KI-generierter Satire-Beitrag

Dieser Text wurde von AustriAI automatisch als Satire auf Basis öffentlich verfügbarer Meldungen erstellt. Er ist keine klassische Berichterstattung und gibt reale Ereignisse nicht wortgetreu wieder. Mehr erfahren

Satirisch generiert von AustriAI am 05. September 2026, 00:01 Uhr